21 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil sieben

   Montag.

Die Nevosität herrscht vor. Ich schreibe die Dame von der Wohnung in Dotzheim per Mail an. Also die eMail-Addi ist vom Vermieter selber, er hat einen Elektrohandel. Ich frage sie, ob die Wohnung noch zu haben ist und ob sie mich anrufen würde.

20 Oktober 2024

Song des Abends

Weil es wahr ist.

Weil es weh tut.

Weil es da ist.



18 Oktober 2024

16 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil sechs

   Eine Woche später, wieder Mittwoch. 

Ich habe noch nichts vom Amt gehört. Vom Jobcenter, oh Entschuldigung bitte!

Ich bin hypernervös und kann mich kaum konzentrieren. Als ich gerade den ersten Treppenabsatz zum MTT runtergestiegen bin, klingelt mein Handy. Also schnell die Stöcke in die Ecke, den Rucksack

13 Oktober 2024

Song des Abends

 ... diesmal mit Lautstärke, weil nicht nur über Handy.. 😁



P.S. Nichts für Zartbesaitete!

 👉 Lyrics hier! (abgeänderte Lyrics, da live, und Nick Cave spontan ist)

12 Oktober 2024

Erwischt...

   Wie so oft mein Bierchen (diesmal mit Alk) am Bus. An der Bushaltestelle, um korrekt zu sein. An diesem Abend hörte ich nur einen Song am Bus, tippte ein bisschen mit Opi. Saß rum, baumelte mit den Beinen.
Wieso das alles? Warum bin ich hier? Wie konnnte es zu dieser Situauation kommen? 
Ja, ich frage mich das immer wieder. Gedankenkarussell.

Dann rief Mimi an.

10 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil fünf/Nachuntersuchung

  Donnerstag. Heute habe ich einen Termin im Krankenhaus. Joho. Ich soll zum Operateur.

Wir warten ewig, ich weiß nicht wie lang. Mir ist alles egal. Ich bin nervös und mies gelaunt. Naja, so mies nicht, ich habe ja eine halbe Hoffnung. Ein Stück Hoffnung...

09 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil vier

   Mittwoch. Frauenwohnheim. Warten auf Frau Art.

Wie so einige Mittwochs zuvor warte ich. Heute allerdings aufgeregt. Ich bin hibbelig. Nervös.
Als ich Frau Art gegen kurz nach zehn endlich ins Heim kommen sehe, eile ich schnell zur Pförtnerei. Sie sitzt bei Frau Schlachter, die mich schon etwas grimmig ansieht und fragt: "Was möchten Sie bitte?"
Ich lächel, auch wenn's mir schwer fällt, und wende mich direkt an Frau Art.
"Ich muss Sie ganz dringend sprechen. Ich warte im Aufenthaltsraum!"
Sie lächelt und nickt, blinzelt mir zu: "Ich komme dann bald zu Ihnen."

08 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil drei

   Dienstag. Wohnungsnotfallhilfe. Ein Amt.

Ich sage dem Herrn von der Security, das ich vom Frauenwohnheim komme und ein Mietangebot habe. Ich möchte dies gerne bei Frau Art abgeben, die für die Frauen im Wohnheim eingeteilt ist und uns dort unterstützt. Er weist mich ab.
"Nur Montags und Mittwochs offene Sprechstunde."

Unmöglich. Er lässt mich nicht rein, obwohl ich ihm die Dringlichkeit der Lage erkläre. Er lächelt, ist freundlich, höflich auch. Aber ich komme nicht ins Amt.



07 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil zwo

   Montag in Dotzheim. Wohnungsbesichtigung. An meinem Geburtstag.

Spenden von Kindern

  Gegen drei rum spricht Frau Schröderer mich an:
"Kommen Sie mal mit, Sie können sich etwas aussuchen."
Aussuchen? Huch!

06 Oktober 2024

Eine Wohnung... vielleicht?! - Teil eins

   Sonntag in Taunusstein. Wie immer Priorität: Wohnungssuche.

Ich wühle mich durch die Inserate. Immer wieder die selben Anzeigen. Ich schreibe immer wieder. Immer wieder. Auf manche Wohnungen habe ich mich mindestens zehn oder gar zwanzig mal beworben. Keine Rückmeldung. Ablehnung. Reservierung für jemand anderen...

Auf eine Wohnung in Dotzheim bewerbe ich mich. Hochpaterre. Und keine halbe Stunde später kommt eine Nachricht! Ich bin fast euphorisch, als ich zu einer Besichtigung eingeladen werde! Denn das ist ja schon ein Happening, ein echtes Event, wenn man mal eingeladen wird.

Na, ich bin gespannt! So gespannt!





Erschütternde Begegnung

   Um die fünfzehn Jahre hatte ich an sich gar keinen Kontakt mehr mit dem Typen, mit dem ich so lala ungefähr ein halbes Jahr halb zusammen war. Ein Loser, ein Kiffer der extremen Sorte. Dumm war er nicht mal, aber einfach total süchtig. Alles ging immer schief bei dem, und seine Ideen, zu Geld zu kommen, waren auch nicht so die brillantesten. Schnapsideen eben. Sehr nett, sehr naiv leider das alles.
Ich wollte, nachdem ich ihn aus meiner Wohnung komplimentiert hatte, nicht mehr wiedersehen. Die Zoten, die er sich stellenweise - und gerade zu knapp - geleistet hatte, gingen mir derb gegen den Strich.  Also zero contact künftig, bitte!

Als ich noch im Krankenzimmer in Dotzheim war, gingen Opi und ich mal in einen Waschsalon