Ein junger Mann sieht mich an und sagt:
"Hallo! Da sind Sie ja! Wie geht's Ihnen?"
Ich sehe ihn erstaunt und mit großen Augen an. Als wäre er der erste Mensch, den ich je zu Gesicht bekommen hätte.
"Ich hab' Durst," sagte ich leise.
Er lächelt.
"Ich bringe Sie jetzt auf's Zimmer, und dann können Sie dort etwas trinken und essen. Sie haben bestimmt auch Hunger!"
Er bewegt mein Bett, in dem ich liege.
"Können Sie dem Anästhesisten von mir sagen, das ich ihm dankbar dafür bin, das er sich so gut um mich gekümmert hat? Können Sie ihm Danke von mir sagen?"
Der Pfleger lächelt und nickt: "Klar sage ich ihm das. Und jetzt geht's aufs Zimmer, da können Sie sich ausruhen."
"War ich lange weg? Wieviel Uhr ist es?"
"Es ist fast halb elf," antwortet der Pfleger. "Sie sind wie berechnet aus der Narkose aufgewacht. Sie sind erst vor einer halben Stunde aus dem OP gekommen."
Ich bin mehr als überrascht. Wow, denke ich, während ich den Gang zum Aufzug geschoben werde. Also keine fünf Stunden über der Zeit, wie damals bei der Schilddrüsen-Operation*. Wow!
*in der Paulinenklinik (bitte seht ab, jemals freiwillig in dieses Krankenhaus zu gehen!)






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