17 Juni 2024

Montag, 17.06.24 - Teil 2 des Tages

   Das Krankenzimmer der Stadt/Städtisches Krankenzimmer  

  Ein ausgedientes Hotel im Vorort. Die Straße dicht befahren, rund um die Uhr. Viele Krankenwagen, denn ein Krankenhaus ist in der Nähe. Einige Meter weiter um die Ecke ist das "Zentrum", sozusagen. Hier gibt's einen Rewe (hey, Werbung!), eine Apotheke, eine Döneria mit sauteuren Fritten, ein Büdchen und natürlich eine Bushaltestelle.

Vor dem ehemaligen Hotel ein Parkplatz. Hier sind Hecken und Bäume außenrum, ganz nett. Direkt an der Straße halt, naja. Alles riecht hier komisch. Intensiv, bitter.
Das Krankenzimmer, in dem ich einquartiert werde, befindet sich um die Ecke rechts direkt links. Da ist der Hauseingang. Zwischen Hecken und Bäumen. Eine winzige Jalousie über der Tür. Dann wird man beim Rauchen nicht nass, das ist schon mal gut. Ein Aschenbecher steht da rum. Ist genau der gleiche wie im Frauenwohnheim.

Ich erwarte gar nicht so viel von dem Zimmer, doch als ich zur Tür eintrete kann ich ein freudig überraschtes Gesicht nicht verbergen: 
ein kleines Zimmer mit Einbauküche (unbenutzt!), einem verstellbaren Krankenbett, nebendran zwei Nachttische, ein zweitüriger Kleiderschrank, ein Plastikstuhl (ein Dusch-Stuhl), ein geräumiges Badezimmer mit begehbarer Dusche. Sogar einen Spiegel gibt's hier! Wow, ist das nice!

Zwei Mal wöchentlich ist hier eine Streetworkerin im Haus um nach "ihren Fällen" zu sehen, die sie betreut. So hat man hier also auch einen direkten Ansprechpartner für alle Belange. Das ist doch wirklich schon fast Luxus, will ich mal meinen!

Ich bin begeistert! (Angesichts der ganzen Situation jedenfalls...)



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