Das JoHo ist auf jeden Fall
machbar mit MCS!
Einzelzimmer gibt es - auch für SelbstzahlerInnen - nicht. Hier sind alle gleich. Und hinsichtlich Essen kann man mit der Küchenlady über alles sprechen. Auch Ärzte, Pflegepersonal und Reinigungskräfte sind zugänglich. Die einen mehr, die anderen eben weniger. Aber die trifft man überall. Seufz.
Im JoHo habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt, trotz des Leids und Schmerzes, und obwohl ich gerad erst wohnungslos geworden bin. Ignoriert oder vergessen gefühlt habe ich mich nie (außer das eine Mal, bei der Puff-Pflegerin sozusagen).
Natürlich kann man das alles nicht umgehen: Putzmittel, Waschmittel, Desinfek, Gerüche von Deos, Parfüm, Zahnpasta, Shampoo und so weiter. Aber es ist stemmbar. Anfangs schwer, aber es wird mit der Zeit besser, wenn man die Menschen in der Umgebung für sein Leiden sensibilisiert!
In dieser Situation darf man nicht aufgeben! Aufklärung ist das A und O!
Anmerkung für alle Nicht-Betroffenen: wer jetzt meint, "siehste, ist doch alles nicht so schlimm!" sagen zu können, kann sich nicht im entferntesten vorstellen, von welchem Horror man mit MCS täglich betroffen ist! Jeder Mensch, der beduftete oder extrem chemisch basierte Mittel und Mittelchen benutzt - und sei es "nur" ein Kaugummi, den man zwischendurch in der Schnauze hat - ist ein Gegner, ein Feind, der unerwartete, ungeahnte und heftige Schmerzen hervorruft! "Schöne heile Welt" gibt's nicht mit MCS, das muss ich klar sagen. Und daran gewöhnen kann sich ein Körper mit einer umweltbedingten Entgiftungsstörung auch nicht.
Lernt Rücksicht zu nehmen! Lernt ohne chemische Stoffe auszukommen! Lernt einfach ohne Duftstoffe und Chemie zu leben! Dann können wir alle wieder (auf-)atmen!






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Danke für deinen Kommi! 💛