Teil 2: Badezimmer/WC
Auch das Badezimmer mit barrierefreier Dusche im Zimmer war sehr gepflegt und wirkte fast wie neu. Kein Schimmel, keine widerlichen Rückstände von Irgendwas, kein Geruch - außer natürlich dem Geruch der Kosmetik- und Hygieneartikel der Zimmermitbewohnerinnen (Zahnpasta, Zahnseide, Cremes und Salben und so ein Gedöns). Es war nicht das geräumigste Badezimmer, aber immerhin!
Die Info möchte ich noch einstreuen, da sich die Quasseltante (Besucherin) nämlich nicht dran hielt, obwohl ich sie darüber aufklärte und mir nur übrig blieb, mich letztendlich bei einer Pflegerin zu beschweren:
Die Toiletten/Badezimmer auf den Krankenzimmern sind ausschließlich für die Patienten gedacht! Gäste, Pflegepersonal, Ärzte und sonstwessen Hintern haben auf diesen WCs nichts zu suchen! Dies dient a) als hygienische Maßnahme und b) beugt Ansteckungskrankheiten vor!
Vor allem auf der Geriatrischen Station sollte man davon absehen, als Besucher auf die Patienten-Klos zu gehen! Gebietet allein schon der Menschenverstand, aber - seufz - manche haben wohl keinen.
Generell - in Hinsicht auf meine MCS - wurde keine Rücksicht genommen, denn (wie nicht anders zu erwarten) kannten die meisten diese Erkrankung gar nicht. Die Ärzte jedoch waren aufgeschlossen und wussten mit der Abkürzung 'MCS' sehr wohl etwas anzufangen. Sie sprachen mich offen darauf an, auch wie es mir hier ginge, und ob ich zurecht käme. Da fühlte ich mich nicht auf verlorenem Posten, ehrlich gesagt. Klar, Experten sind sie alle nicht gewesen, aber dennoch aufmerksam. Das ist ein klarer Pluspunkt für das Krankenhaus!
Eine Pflegerinnen, die v. a. nachts arbeiteten, stanken sie sehr ein. Viele meinten, das nachts eben auf der Alten-Station nix los wäre, und da säßen sie meistens nur rum. Ooookay, warum man sich dann gerade deswegen so eindieseln muss bleibt mir ein Rätsel, aber ooookay. Die Tagpflege war da wesentlich dezenter und einfühlsamer unterwegs. Einige sprachen mich auf die MCS an, aber vorrangig waren in dem Moment - ich muss es leider so ausdrücken - andere Nöte, Ängste, Sorgen und Schmerzen. Sicher, MCS fördert Schmerzempfinden und kann es unnötig verlängern bzw. intensivieren. Dennoch war der Schmerz der Narbe und der noch immer fühlbare Schock des Sturzes wesentlich vorrangiger. Auf meine MCS konnte ich einfach keine Rücksicht nehmen, und versucht, so gut es ging, damit klarzukommen. Mein "Schnuffeltuch" (das ich seit mehr als 10 Jahren um Mund und Nase binde, wenn ich die Wohnung verlassen musste) hatte ich stets um Lumpis Ohren gewickelt, damit ich es immer griffbereit hatte. Mit wenigen geübten Handgriffen konnte ich es so umwickeln und die Expositionen ein Stück weit mindern oder gar verhindern.
Vor allem auf der Geriatrischen Station sollte man davon absehen, als Besucher auf die Patienten-Klos zu gehen! Gebietet allein schon der Menschenverstand, aber - seufz - manche haben wohl keinen.
Generell - in Hinsicht auf meine MCS - wurde keine Rücksicht genommen, denn (wie nicht anders zu erwarten) kannten die meisten diese Erkrankung gar nicht. Die Ärzte jedoch waren aufgeschlossen und wussten mit der Abkürzung 'MCS' sehr wohl etwas anzufangen. Sie sprachen mich offen darauf an, auch wie es mir hier ginge, und ob ich zurecht käme. Da fühlte ich mich nicht auf verlorenem Posten, ehrlich gesagt. Klar, Experten sind sie alle nicht gewesen, aber dennoch aufmerksam. Das ist ein klarer Pluspunkt für das Krankenhaus!
Eine Pflegerinnen, die v. a. nachts arbeiteten, stanken sie sehr ein. Viele meinten, das nachts eben auf der Alten-Station nix los wäre, und da säßen sie meistens nur rum. Ooookay, warum man sich dann gerade deswegen so eindieseln muss bleibt mir ein Rätsel, aber ooookay. Die Tagpflege war da wesentlich dezenter und einfühlsamer unterwegs. Einige sprachen mich auf die MCS an, aber vorrangig waren in dem Moment - ich muss es leider so ausdrücken - andere Nöte, Ängste, Sorgen und Schmerzen. Sicher, MCS fördert Schmerzempfinden und kann es unnötig verlängern bzw. intensivieren. Dennoch war der Schmerz der Narbe und der noch immer fühlbare Schock des Sturzes wesentlich vorrangiger. Auf meine MCS konnte ich einfach keine Rücksicht nehmen, und versucht, so gut es ging, damit klarzukommen. Mein "Schnuffeltuch" (das ich seit mehr als 10 Jahren um Mund und Nase binde, wenn ich die Wohnung verlassen musste) hatte ich stets um Lumpis Ohren gewickelt, damit ich es immer griffbereit hatte. Mit wenigen geübten Handgriffen konnte ich es so umwickeln und die Expositionen ein Stück weit mindern oder gar verhindern.
Der Spender für's Desinfek (Abkürzung für Desinfektionsmittel, ach komm schon! Haste dir bestimmt gedacht!) war nur einige Meter weit, direkt neben der Tür zum Bad. Erstaunlicherweise und zu meiner freudigen Überraschung wurde dieser Spender in meiner gesamten Anwesenheit im JoHo nur einige Male benutzt. Ärzte wie auch Person trugen meistens Einweghandschuhe - und hier (nicht wie damals in der HSK) wurden die Handschuhe gewechselt, wenn eine Aufgabe erledigt war und man zum nächsten Patienten überging! Ebenso waren die Handschuhe nicht gepudert, nahezu geruchslos und intakt - keine Löcher, keine Risse, passkonform.





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