14 Juni 2024

Frauenwohnheim der Heilsarmee (die 1.)

   Auf dem Wohnungsamt im Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter (Fallmanager, wie es ja heißt) fiel der Vorschlag, das ich mir einfach mal ein Zimmer im Frauenwohnheim ansehen soll. Ansehen - nun ja, besser als die Straße in jedem Fall und mit der Option abzulehnen. So dachte ich jedenfalls. Wir bekamen einen Wisch mit, den ich mir nicht genau ansah, um ehrlich zu sein, und gingen um ein paar Ecken zu besagter Unterkunft. Zwei Damen waren anwesend, die auf mich einredeten - wohl alles Vorschriften und Verbote aus der Hausordnung. Ich hörte nur mit halbem Ohr zu, denn mittlerweile - nach einigen Stunden unterwegs - musste ich ganz dringend pullern. Ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren. 
Eine der beiden Damen sagte dann, sie zeige uns nun "Ihr Zimmer, wenn Sie denn zu uns kommen". Als sie die Tür öffnete - mit einem kleinen Stups, die Tür war weder abgeschlossen noch richtig eingerastet - traf mich der Schlag:
Überall Krimskrams, zumindest auf der linken Zimmerseite. Kartons voll mit Pillepalle, Nippes, altem Ramsch... Eine ältere Frau saß in ihrem Bett und tippte auf dem Handy rum. Sie schien resigniert. 
"Das ist Ihr Bett."
Ich nickte lediglich, wusste jedoch sofort, das ich in diesem Bett nie und nimmer würde schlafen können. Die Dame erklärte noch die Kleiderschränke (Pfand für den Schlüssel und so weiter), dann sagte ich, das ich jetzt aber wirklich auf die Toilette müsse. Somit könnte ich die dann direkt testen, da ich ja noch immer nicht so tief runter kann mit der Hüfte.

Das Klo (ein Thema für sich!)...


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