Soziamt. Zuerst mal wieder gar nichts. Zuerst wird automatisch aufgelegt, ohne vorheriges Klingeln. Nach einiger Zeit (es muss gegen 10 Uhr gewesen sein) wenigstens schon mal ein Tuten. Und dann - tatsächlich! - gegen elf nimmt jemand ab! Yay!
Die Dame (ich nenne sie mal Frau Lupus) ist total nett, richtig zugänglich. Sie meint, das sie noch zwei Sachen benötige, um den Antrag durchzuhauen:
Die Krankmeldung meines Arztes und eine Bestätigung vom Wohnungsamt, das ich derzeit im städtischen Krankenzimmer untergebracht sei.
Okay, okay, das lasse ich ihr natürlich zukommen. Ich fotografiere die Krankmeldung und schicke sie umgehend per Mail hin. Die Bestätigung vom Wohnungsamt gestaltet sich schwieriger, aber die Dame wird heute wohl nochmal hier im Haus sein. Streetworkerin, wirklich eine total liebe Frau. Mit ihr kann man offen reden, einfach so frei von der (hust) Leber weg.
Als die Dame (mit drei "F") auf's Zimmer kommt, schildere ich ihr den Sachverhalt. Sie seufzt und sagt, das sie das versteht, aber diese Bescheinigungen über die Unterbringung an sich nur ausgestellt werden, wenn man hier gemeldet ist, sprich längerfristig hier wohnt. Aber, sagt sie direkt, wir machen natürlich eine Ausnahme, wenn das Amt das haben will, denn immerhin geht es hier um was, es geht um meinen Antrag, das ist wichtig, da bekommen die natürlich was sie wollen.
Das klingt gut, und ich hoffe, das sich das regelt.






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